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Ökumenischer Förderpreis geht an »Sukuma arts« in Dresden

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© Brot für die Welt

Die Gewinner des 5. Ökumenischen Förderpreises stehen fest. Preisträger 2017 sind das Büro für Kultur- und Medienprojekte aus Hamburg, die Partnerschaftsinitiative Heiden – Makukuulu der Katholischen Kirchengemeinde St. Georg und Sukuma arts in Dresden. Der Preis ist mit jeweils 3000 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre von Brot für die Welt und dem Katholischen Fonds gemeinsam ausgelobt. Die Auszeichnungen werden am 22. September 2017 in Dresden im Haus an der Kreuzkirche verliehen. Das teilte das Hilfswerk am Donnerstag mit.

Brot für die Welt und der Katholische Fonds zeichnen mit dem Ökumenischen Förderpreis Projekte aus, die in vorbildlicher Weise entwicklungspolitische Themen bearbeiten und zu einem zivilgesellschaftlichen Engagement einladen. Die 2017 vorgegebenen Preiskategorien waren: »Klimagerecht – Menschenrecht«, Kirchliche Partnerschaftsarbeit und »Weltweit zukunftsfähig - Bildungsarbeit zu den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen«.

»Sukuma arts« in Dresden wird für ihr Filmprojekt Sukuma Award ausgezeichnet. Das Sukuma Team lädt Schulklassen und außerschulische Initiativen ein, zu aktuellen entwicklungspolitischen Themen wie Kleidung, Finanzen und Banken, oder Rohstoffe und Elektronik Filmideen zu entwickeln. Die besten Ideen werden von professionellen Filmemachern gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern in kurzen Animationsfilmen realisiert. Diese Filme spitzen entwicklungspolitische Fragen der Nachhaltigkeit zu und laden ein zu politischer Diskussion.

Das Büro für Kultur- und Medienprojekte erhält die Auszeichnung für das Projekt »CreACTiv für Klimagerechtigkeit«. Die Gruppe erarbeitet in verschiedenen Schulen in Hamburg gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen und Jugendtheatergruppen aus Ländern des Globalen Südens Theaterstücke zum Klimawandel und führt sie in Schulen auf.

Die Katholische Kirchengemeinde in Heiden (Münsterland) erhält den Preis für ihre vorbildliche Partnerschaftsarbeit. Sie unterhält seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft zur Katholischen Gemeinde in Makukuula in Uganda. Die Gemeinden haben sich durch gegenseitige Besuche, Schulpartnerschaften und gemeinsame Projekte näher kennengelernt und eine hohe Sensibilität für die jeweils andere Seite entwickelt. Die Themen des Austauschs sind breit gefächert und reichen von Gesundheit und Ernährung über Bildung bis zu den Folgen des Klimawandels.

Informationen zu Sukuma arts e.V.: »Der Verein entwickelt Projekte, die gutes Leben heute und morgen für uns und für alle fördern. Im Mittelpunkt steht dabei die Unterstützung, Stärkung und Aktivierung einer verantwortungsbewussten Zivilgesellschaft und die Herausbildung eines rücksichtsvollen Umgangs mit Mensch und Natur«, teilt der Verein auf seiner Website mit.

In der Jury des Ökumenischen Förderpreises sind 2017 der TV-Moderator und Klimaexperte Sven Plöger, Erzbischof Ludwig Schick und Claudia Warning, Mitglied des Vorstands von Brot für die Welt. Eingesendet wurden 30 Vorschläge. Das Referat Inlandsförderung des evangelischen Entwicklungswerkes Brot für die Welt und der Katholische Fonds unterstützen die entwicklungspolitische Bildungs- und Informationsarbeit von Kirchengemeinden, Aktionsgruppen und Bildungseinrichtungen.

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